Regenerative Energien – Vor- und Nachteile

Wasserkraft

Wasserkraft ist die wohl bekannteste regenerative Energiequelle. Dabei wird potentielle oder kinetische Energie des über Turbinen in Rotationsenergie umgewandelt.  Dies bringt viele Vor- aber auch viele Nachteile mit sich.

Wasserkraft

Wasserkraft

Vorteile von Wasserkraft

Von Vorteil ist es, dass Wasser ein regenerativer Rohstoff ist, also nicht verbraucht wird und gleichzeitig fossile Energieressourcen, wie Erdöl, Erdgas und Kohle geschont werden. Des Weiteren ist die Wasserkraft unabhängig von konventionellen Energieträgern. Da diese Art der Energiegewinnung CO2-neutral ist, wird auch der Klimaschutz nicht eingeschränkt. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass die Anlageteile nach dem Ende der Betriebszeit recyclebar sind. Auch werden Unterlieger von Hochwasser geschützt und die Speicherseen dienen gleichzeitig als Trinkwasserreservat.

Nachteile der Wasserkraft

Allerdings ist Wasserkraft auch mit ebenso vielen Nachteilen verbunden. Durch die Ausleitung von Wasser wird die Wassermenge in der Gewässerstrecke zwischen Anstau und Wiedereinleitung unterhalb der Turbinen verringert, wodurch aufgrund der Verringerung auf die Restwassermenge in den Wasserhaushalt eingegriffen wird, was zu großräumigen Veränderungen im ökologischen Gleichgewicht führen kann. Ebenso kann es passieren, dass Fische und Kleinstlebewesen nicht mehr ihre gewohnten Wanderungen vollziehen können, oder von den Turbinen eingezogen werden und sterben. Durch die verringerte Fließgeschwindigkeit in Folge des Gewässeraufstaus, kommt es zu einer verringertern Sauerstoffkonzentration, wodurch sich die Wassertemeperatur erhöht. Außerdem kann der Grundwasserspiegel im Bereich des Unterlaufs stark abnehmen und gleichzeitig im Bereich der Aufstauung stark ansteigen. Je nach Art der Tier- und Pflanzenwelt, kann deren Zusammenleben erheblich beeinträchtigt werden. Des Weiteren können durch den Geschieberückhalt eine Sedimentation und eine verstärkte Erosion unterhalb der Staustufe entstehen. Es kann auch passieren, dass sich große Talsperren negativ auf das Klima auswirken. Besonders bei Überflutung von Flächen in warmen Regionen mit viel Vegetation, kann es bei Überflutung durch Faulungsprozesse zur Aussonderung von Methan und Kohlenstoffdioxid kommen und bei Dammbruch besteht eine große Gefahr für den Lebensraum von Mensch und Tier, wie auch beim Anlegen des Stauraums, wo riesige Flächen überflutet werden  und neben der biologischen Vielfalt auch Lebensraum für Menschen verloren geht.

Solarenergie / Photovoltaik

In Deutschland wird Solarenergie zum Großteil zur Stromerzeugung durch Photovoltaik-Anlagen genutzt. Dabei wird der “Photovoltaische Effekt” ausgenutzt, der die Eigenschaft beschreibt dass die Sonnenstrahlung genug Energie besitzt, um beim Auftreffen auf Oberflächen Elektronen aus ihrem Verband zu lösen.

Solarenergie - Stromerzeugung mit Photovoltaik

Solarenergie – Stromerzeugung mit Photovoltaik

Vorteile von Solarenergie

Vorteil der Sonnenenergie ist es, dass sie im Gegensatz zu fossilen Energieträgern oder spaltbaren Isotopen unbegrenzt verfügbar ist. Durch Nutzung der Sonnenergie sind 60.000 Arbeitsplätze in Deutschland entstanden und es werden jährlich rund 10 Millionen Euro erwirtschaftet, wovon zwei Drittel der Wertschöpfung in Deutschland bleiben. Der Staat nimmt Dadruch 3 Millarden Euro Steuern ein. Durch ersparte Brennstoffimporte werden weitere etwas 400 Millionen Euro jährlich eingespart. Ein weiterer Vorteil ist die Schonung des Klimas. Es werden keine Treibhausgase gebildet, sodass sich der CO2-Ausstoß allein 2009 um 3,6 Millionen Tonnen verringerte, Feinstaub, wie z.B. Rußpartikel,  wird ebenfalls nicht freigesetzt. Durch die häufigere Verwendung von kleinen Photovoltaik-Anlagen anstatt großer Kraftwerke entstehen weitere Vorteile, wie beispielsweise Kosteneinsparungen dadurch, dass die Kosten der Weiterleitung und Verbreitung zentral erzeugter Elektrizität etwa so hoch sind wie jene der Energieerzeugung selbst, der Wegfall von eventuellen Preiskartellen großer Energieerzeuger, was eine freie Preisbildung ermöglichen und somit zu niedrigen Energiepreisen führen würde. Außerdem sind keine großen Reservekapazitäten mehr nötig, welche von zentralen Großanlagen benötigt wird, um bei Betriebsstörungen Stromausfälle zu verhindern. Ein weiterer Vorteil ist die wachsende energiepolitische Unabhängigkeit von eventuellen Krisenherden und internationalen Konflikten, z. B. der Nahostregion.

Dennoch ergeben sich aus der Solarenergie einige Nachteile.

Aufgrund der nicht gleichbleibenden Sonneneinstrahlung, die durch Wetter, Tages- und Jahreszeit beeinflusst wird, sind trotzdem weiterhin zusätzliche Speichertechnologien notwendig, da sonst keine stetige Energiezufuhr möglich ist. Weiteres Problem bilden Verbrauchsschwenkungen. Dies äußert sich vor allem in kalten Gebieten. Hier wird mehr Solarenergie benötigt, es steht aber weniger zur Verfügung. Somit müssten weitere Speicherkapazitäten, z.B. auf Wasserstoffbasis aufgebaut werden, wodurch zusätzlich Wirkungsgradverluste und Infrastrukturkosten verursacht werden. Auch Photovoltaik-Anlagen sind nach einer ökologischen Bilanz nicht emissionsfrei, da bei deren Herstellung erhebliche Mengen an Energie, Frischwasser und Chemikalien verbraucht werden. Einer Studie zufolge müsste eine Photovoltaik-Anlage ca. 1,5 bis 3,5 Jahre betrieben werden, um die bei der Herstellung verbrauchte Energiemenge zurückzugewinnen. Da aber die Lebensdauer der Solarmodule bei etwa 20 bis 40 Jahren liegt, ist die Gesamtbilanz allerdings positiv, was wiederum durch teilweise Verwendung giftiger Werkstoffe gehemmt wird. Ebenso von Nachteil sind die noch sehr hohen Kosten, verglichen mit anderen Techniken. Strom aus Windkraft liegt bei 6 bis 8 Cent pro Kilowattstunde, genauso wie in neuen herkömmlichen Kraftwerken, bei solarthermischen Kraftwerken belaufen sich die Kosten auf 9 bis 22 Cen pro Kilowattstunde und bei Photovoltaik-Anlagen auf 22 bis 29 Cent. Allerdings werden die Mehrkosten für Solarstrom auf alle Verbraucher verteilt und die Vergütungen sinken, durch Gesetz festgelegt, jährlich um 5 bis 23 Prozent, sodass damit 2013 Netzparität erreicht werden kann.

Bioenergie

Bioenergie ist Energie, die aus Biomasse gewonnen wird. Aus ihr kann sowohl Strom, als auch Wärme und Kraftstoff gewonnen werden. Zur Stromerzeugung z.B. wird Biomasse, wie Kohle in konventionellen Kraftwerken, verfeuert, um einen Motor anzutreiben, oder ein Medium zu verdampfen, und mit dem Dampfstrom Turbinen zur Stromerzeugung anzutreiben.

Bioenergie Anlage

Bioenergie Anlage

Wie bei jeder Energiegewinnung, hat auch die Bioenergie einige Vor- und Nachteile.

Vorteile bei der Bioenergie

Großer Vorteil dieser Bioenergien ist auf jeden Fall die Erneuerbarkeit, da nur erneuerbare Rohstoffe, wie Holz und Agrarrohstoffe, benutzt werden, und somit Vorkommen von fossilen Energieträgern geschont werden. Außerdem kann zur Verringerung von Treibhausgas-Emissionen, beigetragen werden, da bei der Verbrennung von Biomasse nur soviel Kohlendioxid freigesetzt wird, wir auch zuvor bei der Photosynthese aus der Atmosphäre aufgenommen wurde.  Ferner kann die Abhängigkeit von Energierohstoffimporten reduziert und somit Konflikte reduziert werden. Vor allem in Entwicklungsländern wird ein Großteil der finanziellen Mittel in den Import von Energieträgern, wie beispielsweise Erdöl, investiert. Bioenergie kann auch den ländlichen Raum stärken und einen Beitrag zur Eindämmung der Landflucht leisten. Durch Regenerierung der weltweiten degradierten Flächen, der Erschließung eines zweiten Standbeins für Landwirte durch die eigene Stromproduktion, die Produktion von Wärme und Treibstoffen, sowie der Bereitstellung einer dezentralen Energieversorgung, kann zur Stärkung des ländlichen Raumes beigetragen werden. Vor allem wird Bioenergie dann eine sehr gute Ökobilanz zugesprochen, wenn organische Abfälle, Reststoffe und organisch belastete Abwässer verwertet werden, welche ansonsten mit möglicherweise sehr hohem Energieaufwand behandelt werden müssten. Aufgrund der kostenlosen oder preiswerten Verfügbarkeit, können Rest- und Abfallstoffe wirtschaftlich verwertet werden, wie es beispielsweise in in Klärwerken und Biogasanlagen mit Cofermentation geschieht. Durch Anbausysteme wie Mischfruchtanbau oder Zweikulturensysteme, können Monokulturen von Energiepflanzen vermieden werden und gleichzeitig hohe Erträge gesichert werden.

Nachteile der Bioenergie

Großer Nachteil der Bioenergie ist die Flächenkonkurrenz zur Nahrungs- und Futtermittelerzeugung, da ein großer Flächenbedarf besteht. Im Jahr 2007 stieg in Mexiko der Preis für Körnermais, und somit auch der Tortilla-Preis stark an und löste somit Proteste bei der ärmeren mexikanischen Bevölkerung aus. Als Hauptursache der hohen Preise wurde die Verwendung von Mais zur Bioethanolerzeugung genannt, allerdings waren auch noch andere Faktoren beteiligt. Durch den Anbau von Bioenergie in intensiver Landwirtschaft kann es auch zu Umweltbelastungen kommen, da der Einsatz von Pestiziden und mineralischen Düngern zu Gewässer- und Grundwasserbelastung führen kann, und deren Herstellung außerdem sehr energieintensiv ist. Stickstoffdünger können zu erhöhten Lachgas-Emissionen führen. Dass nur wenige Energiepflanzenarten angebaut werden, in Deutschland beispielsweise Mais und Raps, kann zu einer Veränderung des Landschaftsbildes führen, was durch die Abschaffung der Flächenstilllegung in der EU noch verstärkt wurde. Dadurch kann ferner die Bodendiversität gefährdet werden. Diese wird auch durch die Umwandlung ökologisch wertvoller Flächen, wie Regenwald, Moore oder Grünland in Ackerland gefährdet und verringert. Möglicherweise können diese Flächen auch vorher große Mengen an CO2 gespeichert haben, welches bei der Umwandlung in Ackerland, z.B. durch Brandrodung oder Trockenlegung) freigesetzt wird. Die Nachhaltigkeitsverordnung in Deutschland verhindert jedoch, dass die für die Herstellung von Biokraftstoffen verwendete Biomasse nicht aus Rohbau von Regenwäldern stammt. Darüber hinaus muss ein Teil der Biomasse auf landwirtschaftlichen Flächen verbleiben, um die Bodenqualität zu erhalten. Durch die vollständige Nurtung der Pflanzen wird die Humusbilanz verschlechtert. Eine intensive Nutzung forstlicher Biomasse führt zu Nährstoffentzug im Wald. Letztendlich bildet Totholz den Lebensraum für viele Tierarten.

Windenergie

Eine in letzter Zeit sehr bekannt gewordene Energiegewinnungsmethode ist die Windenergie. Hierbei wird mittels Windmühlen die kinetische Energie (Bewegungsenergie) des Windes genutzt und über die Blätter in Rotationsenergie umgewandelt. Durch diese wird dann wiederum eine Welle angetrieben, mit welcher ein Generator zur Winderzeugung betrieben wird.

Windräder

Windräder liefern Strom aus Windkraft

Vorteile der Windenergie

Vorteil der Windenergie ist, das Wind als “Rohstoff”, Gegensatz zu anderen Methoden der Stromerzeugung, absolut kostenfrei ist und dauerhaft zur Verfügung steht. Dies ist ein entscheidender Vorteil für rohstoffarme Länder, wie Deutschland, da somit auch die Abhängigkeit an Rohstofflieferungen aus dem Ausland verringert wird. Sobald die Kosten für die Errichtung der Windkraftanlagen gedeckt sind, liefern diese nahezu kostenlose Energie. So werden die Investitionskosten verhältnismäßig schnell ausgeglichen und finanzielle Gewinne stellen sich ein. Ein weiterer großer Vorteil gegenüber konventionellen Stromerzeugungsmethoden ist, dass die Stromerzeugung durch Windkraft keine hohen Sicherheitsrisiken und ebenso keine umweltgefährdenden Emissionen mit sich bringt. So wird beispielsweise kein Kohlendioxid ausgeschieden, welchen das Klima erheblich beeinflusst. Windkraftanlagen könne sicher betrieben werden, und im Betrieb werden keinerlei schädliche Emissionen ausgeschieden. Geringe Aussonderungen an Gasen fallen alleinig bei der Herstellung, dem Aufbau und der Wartung der Anlagen an, welche im Gegensatz zu Emissionen herkömmlicher Anlagen jedoch kaum erwähnenswert sind. Das sie Strompreise durch mit Windenergie erzeugten Ökostrom recht günstig sind, kann man bei einem Stromvergleich hier sehen. Man sollte bei den Anbietern darauf achten, dass nur Ökostrom gewählt ist. Weiterhin ist es ein immenser Vorteil, dass diese Methode der Stromerzeugung noch stark ausbaufähig ist, da es vor allem bei der Errichtung von Offshore-Windparks noch riesige Expansionsflächen zur Verfügung stehen. Somit sind der Nutzung der Windenergie kaum Grenzen gesetzt.

Wie jede Stromerzeugungmethode, hat aber auch die Windenergie ihre Nachteile.

Nachteile der Windenergie

So beispielsweise die Unstetigkeit des Windes. Es ist kaum vorhersehbar, wann es wo wieviel Wind gibt, von daher ist es schwierig, mit Windkraftanlagen kontinuierlich gleichbleibende Mengen an Strom herzustellen. Somit ist es zu Zeit noch nicht möglich, die Windkraftanlagen als alleinige Stromerzeuger einzusetzen, und es muss weiterhin auf ältere Methoden zurückgegriffen werden. Nebendem werden auch die Landschaftsbilder beeinträchtigt. Vor allem in Küstenregionen und anderen windreichen Regionen wurden in letzter Zeit sehr viele Windkraftanlagen gebaut, was dazu führen kann, dass durch die große Menge an Windrädern die Landschaftsbilder negativ beeinflusst werden und der ursprüngliche Charakter der Regionen verloren geht. Von daher wird in Zukunf mehr auf die Errichtung von Offshore Parks gesetzt, da Anlagen im Meer das Landschaftsbild erheblich weniger beeinträchtigen.

Erdwärme

Die Wärme im Erdinneren hat ihren Ursprung in verschiedenen Ursachen: Radioaktive Zerfallsprozesse im Inneren der Erde, Restwärme aus der Entstehung der Erde und durch Strahlungsenergie der Sonne. Im Erdinneren herrschen Temperaturen von 4.500 bis 6.000 Grad Celsius.

Erdwärme

Schema der Nutzung von Erdwärme

Vorteile von Erdwärmenutzung

Großer Vorteil der Geothermie ist, dass die Wärme im Inneren unserer Erde zu größten Teilen aus oben bereits genannten Ursachen resultiert. Von diesen Energiequellen ist nicht zu erwarten, dass sie in einem erdenklichen Zeitraum versiegen. Somit kann die Geothermie auf Dauer betrieben werden. Weiterer positiver Aspekt ist die gute CO2-Bilanz, da  sowohl bei der direkten, als auch bei der indirekten Inanspruchnahme der Erdwärme zur Energiegewinnung die Atmosphäre nur wenig mit Kohlendioxid belastet wird. Somit sind die CO2-Emissionen im Gegensatz zu anderen Methoden gering. Obendrein bietet die Geothermie multiple Verwendungsmöglichkeiten. Durch die sog. Tiefengeothermie kann sowohl elektrischer Strom zum Einen, als auch Wärme zum Anderen, welche  sich z.B. zum Heizen verwenden lässt, gewonnen werden. Die sog. oberflächennahe Geothermie ist neben der Wärmegewinnung auch dazu geeignet, in den Sommermonaten Gebäude zu klimatisieren.

Nachteile bei der Erdwärmenutzung

Nachteile der Nutzung der Erdwärme sind z.B. die notwendigen, teilweise aufwendigen Vorarbeiten, besonders dann, wenn das für den Anwendungszweck benötigte Temperaturniveau erst in tieferen Schichten der Erde vorherrscht. Dann sind Vorarbeiten, wie Bohrungen und das Einbringen der Wärmesonden, oft mit großem Aufwand verbunden, sodass in einigen Fällen an der Wirtschaftlichkeit gezweifelt werden muss. Außerdem kann die Erdwärme nicht überall genutzt werden, selbst wenn sich an einigen Orten die geologischen Erfordernisse anbieten würden. Grund dafür ist, das für die Integration der Wärmesonden oder Flächenkollektoren im Erdreich verhältnismäßig viel Platz gebraucht wird, der oft leider nicht existiert. Folglich ist die Wärmegewinnung durch Erdwärme für Gebäude mit eher kleinen Grundstücken oftmals nicht möglich. Letztlich ist bei der Nutzung der oberflächennahen Geothermie, beispielsweise für die Beheizung von Häusern, die Installation von Wärmepumpen unumgänglich. Der Betrieb dieser ist allerdings nur durch Zufuhr von Energie, in Form von elektrischem Strom, möglich. Somit muss für die Nutzung der Erdärme für solche Zwecke Energie eingesetzt werden. Die Gesamtbilanz von eingesetzter zu gewonnener Energie ist allerdings positiv.

Klimaausgleich für den CO2-Ausstoß bei Printprodukten

Wie bei jedem Herstellungsprozess und Fertigungsprozess fallen natürlich auch bei der Herstellung von Printprodukten CO2 – Emissionen an.Natur klimaneutral

Leider lässt sich ein großer Teil davon auch nicht vermeiden und somit entsteht die Notwendigkeit, diese Klimabelastung auf anderem Wege auszugleichen und zumindest dafür zu sorgen, dass nur die kleinstmögliche Menge an Emissionen entsteht.

Immer mehr Anbieter von Printprodukten tendieren stark dahin, den von ihnen verursachten CO2-Ausstoß durch ausgleichende Projekte zu neutralisieren.

Gute Beispiel dafür sind Projekte wie die Aufforstung von Waldbeständen im Gegenzug zu entstandenen Emissionen oder aber die Beteiligung an Projekten, die klimaneutrale Energiegewinnung fördern, wie zum Beispiel Windenergie – Projekte oder ähnliches.

Wenn Sie also , egal welcher Art, kaufen – beispielsweise zum Geschenk selbst basteln – so achten Sie auf evetuelle Kennzeichen für klimaneutrale Herstellung.

Auch wenn Sie bei Geschenken auf Alternativen wie Gutscheine zurückgreifen, also evtl. einen Zalando Gutschein per E-Mail verschenken, finden Sie auf den Seiten der meisten Anbieter Hinweise darauf, ob Produktion oder auch Versand klimaneutral stattfinden. So nutzen viele Shops das GoGreen Programm von DHL, bei dem ein klimaneutraler Versand garantiert wird.

Umweltverträgliche Deko mit Naturmaterialien

Der Trend zum „Nude Look“ setzt sich zur Zeit nicht nur beim Make Up, Möbeln und der Einrichtung durch, vor allem auch bei ihrer zählen immer mehr Menschen auf schlichtes Material, das aus der kommt.

Das muss keineswegs langweilig sein, sondern wirkt richtig eingesetzt sehr geschmackvoll und edel. Außerdem tun Sie damit Gutes für Ihre Umwelt, was aus immer wieder aktuellem Anlass und dementsprechend auch vorausschauend betrachtet kein unwichtiges Thema ist.

Naturdeko

mit Naturmaterialien

In vielen Geschäften finden Sie ein breites Sortiment an Deko, wobei hier nicht immer eindeutig geklärt ist, ob die Materialien wirklich der entsprungen oder aber Nachbildungen sind.

Umweltbewusste Menschen sind auf der sicheren Seite, wenn Sie die selbst herstellen oder bei Ihrem Wandschmuck darauf achten, z.b grüne Fototapeten zu verwenden, bei den Sie sicher sein können, das lösungsmittelfrei gedruckt wird. Mit etwas Interesse am Gestalten ist dies ein Leichtes. Ihre wird es Ihnen danken.

Bei der Gestaltung ist es Ihnen natürlich selbst überlassen, Ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen oder aber sich an Anleitungen aus diversen Bastelbüchern zu halten. Ungeübten Hobbybastlern ist das Letztere zu empfehlen. Die dazu benötigten Materialien finden Sie zuhauf während Spaziergängen in der freien und im Wald.

Aus den Materialien können Sie in Kombination mit frischen Blumen etwa wunderschöne Gestecke und Blumensträuße kreieren, die außerdem den positiven Nebeneffekt haben, dass sie ganz individuell sind.
Naturbelassene ist speziell im Herbst ein Renner, in der Zeit bietet die eine Vielzahl an wunderschönen Materialien, die für geschmackvolle und zugleich umweltfreundliche bestens zu gebrauchen sind. Mit Kastanien etwa lassen sich nicht nur tolle Girlanden zaubern, auch in Schalen sind sie neben dazu passenden und Sand ein echter Hingucker. Auch Kürbisse eignen sich hervorragend als Accessoires, nicht nur für die Haustür.

Selbstverständlich sind Sie bei nicht nur auf Herbstlaub angewiesen. Suchen Sie bei Ihrem nächsten Sommerurlaub die schönsten Muscheln zusammen, mit denen Sie tolle in Ihr Zuhause bringen. Die Möglichkeiten, die Ihnen mit Naturmaterial gegeben sind, sind fast unbegrenzt. Ihnen selbst werden wahrscheinlich noch viele eigene Ideen einfallen. Und letztendlich werden nicht nur Sie sich an der tollen erfreuen, auch Ihr Geldbeutel und Ihre Umwelt werden strahlen.

Grüner schenken – Ökologische Aspekte bei Geschenken

Umweltschutz wird zu einem immer wichtigeren Thema in unserer heutigen Welt. Im Rahmen der Globalisierung werden deutliche Auswirkungen auf die spürbar, die mehr und mehr Gefahren mit sich tragen. Trotz der offensichtlich schlechten Umweltverhältnisse ist es nicht für jedermann selbstverständlich, verstärkt auf eine saubere zu achten. Erst recht nicht beim Thema Schenken. Vom Inhalt bis zur Verpackung soll ein Geschenk schön und ausgefallen aussehen, Hauptsache der Beschenkte hat Spaß mit dem, was er in seinen Händen hält. Inwiefern Material und Verpackung der Umwelt schaden ist nebensächlich.

Dabei ist es gar nicht schwer, sich aktiv am Umweltschutz zu beteiligen, auch nicht, wenn es um Geschenke geht. Es gilt lediglich einige Richtlinien zu beachten und schon macht das Schenken sowohl dem Empfänger, als auch der Spaß!

 Geschenke: Umweltschutz fängt beim Schenken an

Angefangen bei Kinder Geschenkideen: hier wird seitens der Eltern von Anfang an auf gesunde und umweltfreundliche Materialien/Textilien Wert gelegt. Daran sollten auch Sie sich bei Geburts- oder Taufgeschenken halten! Spielzeug und Kleidung aus ökologisch hochwertigem Material sind eine tolle Aufmerksamkeit, gesund und hautfreundlich, so dass sich das Kind mit deren Umgang rundum fühlen wird. Außerdem bieten Stoffe wie Leinen notwendige Funktionen wie Luftdurchlässigkeit und Saugfähigkeit. Sie werden damit also bei Eltern, Kind und auch Ihrer Umwelt punkten. Wenn sich also bei Babies so sehr bemüht wird, auf ökologisch erstklassisches Material zu achten, warum nicht dann auch bei Erwachsenen? Denn auch bei solchen kann wunderbar gleichzeitig auf die Umwelt geachtet werden. Es muss nämlich nicht immer eine Spritztour im Ferrari oder ein Fallschirmsprung als Geschenk sein, wie es derzeit nicht selten gern verschenkt wird. Wie sehr damit in kurzer Zeit die Luft verpestet wird, wird in den meisten Fällen gar nicht erst zu überlegen begonnen. Ökologisch sinnvolle Geschenke müssen dabei nicht weniger viel Spaß machen: Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, anstelle des gerade genannten ein Wildniswochenende oder eine Übernachtung in einem Baumhaushotel zu verschenken? Mit ein bisschen Überlegen fallen Ihnen bestimmt selbst noch viele Alternativen dieser Art ein.

Auch wenn Sie Ihre Glückwünsche schriftlich überbringen, wäre es eine Überlegung wert, zwischen einer Karte aus dem Schreibwarenhandel oder einer Karte einer Wohltätigkeitsorganisation wie UNICEF, der Kindernothilfe oder dem weißen Ring abzuwägen. Diese Karten sind nur gedruckt, auch unterstützen Sie damit einen guten Zweck. Und legen Sie Ihrem Kuvert doch beim nächsten Mal fair gehandelte Schokolade bei: Weltläden erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und auch im Internet gibt es unzählige Shops, in denen Sie Naschereien des fairen Handels erwerben können.

Originelle umweltgerecht verpacken

Umweltschutz hört allerdings erst nach dem Einpacken des Geschenkes auf. Es muss nicht immer großzügig verwendetes Papier sein, dass nach dem Aufreissen sowieso direkt entsorgt wird. Verwerten Sie gebrauchte Geschenkverpackung doch einfach noch einmal, vielleicht in Kombination mit anderem schon verwendetem Papier und kreieren Sie dadurch Ihren ganz eigenen „Knitterstil“ bei dem Einpacken. Auch altes Zeitungspapier macht originell verarbeitet richtig etwas daher. Falls Sie noch Stoffreste aufbewahrt haben, sind auch das wunderbar originelle Geschenkideen, damit Geschenke zu verhüllen und sogar um ein Vielfaches individueller als bloßes Papier. Und wer verwendet heutzutage noch bunte Cellophan Schleifchen als Highlight der Verpackung? Selbstgepflückte Blumen, große Blätter, Bast oder ausgefallen angeordnete Halme lassen ein Geschenk doch erst richtig erstrahlen!

Wer dennoch nicht auf neues Papier verzichten will, kann sich im Internet oder in ausgewählten Geschäften auf ein breites Sortiment an Recycling-Geschenkpapier zurückgreifen. Ihre Umwelt wird es Ihnen danken!

Weniger CO²-Emissionen durch klimaneutralen Versand

Seit einiger Zeit bietet DHL als eines der größten Logistikunternehmen seinen Kunden die Möglichkeit, beim Versand von Waren und anderen Päckchen und Paketen aktiv am Umweltschutz teilzunehmen.

Diese Initiative nennt sich DHL GoGreen und beinhaltet eine ganze Palette an Maßnahmen, die dazu beitragen während des Transportes den CO² Ausstoß zu verringern bzw. langfristig zu minimieren.
Dazu wurde beispielsweise die Fahrzeug- und Transportmittelflotte von DHL umgerüstet, Immobilien mit innovativen und energiesparenden Techniken versehen und Netzwerke aufgerüstet, um den Transport noch effizienter und Ressourcen schonender zu gestalten.

In konkreten Zahlen heißt dies, laut DHL, dass durch GoGreen allein im Jahr 2009 38.500 Tonnen an eingespart und insgesamt 700 Millionen GoGreen-Sendungen verschickt wurden.

Mit GoGreen haben DHL Kunden die Möglichkeit, bei der Online – Buchung und auch beim normalen Versand über den Paketshop durch die zusätzliche Bestellung von GoGreen als Versandoption ihren eigenen Beitrag zur Reduzierung des CO²-Ausschusses zu leisten.

Auch immer mehr Onlineshops, wie beispielsweise Wandtattoos.de, versenden ihre Ware mit der GoGreen-Option, um ihren Beitrag zu leisten. Natürlich werden die dadurch entstehenden Mehrkosten im Normalfall nicht an den Endkunden weitergegeben.